Georg Franz Kolschitzky

Georg Franz Kolschitzky (ukr. Kultschyckyj) war ein Händler, Geschäftsmann und Dolmetscher sowie Spion für den polnischen König Jan III. Sobieski. Er trug zum Ende der Belagerung Wiens durch die osmanischen Truppen bei. Der Legende nach eröffnete der heldenhafte Kundschafter Kolschitzky die erste Kaffeeschenke (mit den heutigen Kaffeehäusern nicht zu vergleichen) mit dem Namen „Zur blauen„Georg Franz Kolschitzky“ weiterlesen

Das Wiener Café

Das Wiener Kaffeehaus ist eines der ältesten Kaffeehäuser der Stadt. Es wurde 1829 im Stil der Neo-Renaissance gebaut. Im Lauf von mehr als 180 Jahren hat das Café seine authentische österreichische Atmosphäre kombiniert mit ukrainischer Gastfreundschaft nicht verloren. Jurij Wynnytschuk. Lwiwer Kneipen Jurij Wynnytschuk. Lwiwer Kneipen Während sich in anderen Kaffeehäusern der Branche das Publikum„Das Wiener Café“ weiterlesen

Die armenische Kathedrale

Die Armenische Kathedrale wurde im 14. Jahrhundert nach dem Entwurf des schlesischen Baumeisters Doring gebaut und von zwei armenischen Kaufmännern gestiftet. Sie zählt somit zu den ältesten erhalten gebliebenen Baudenkmälern Lwiws. Die Kathedrale war das Zentrum des armenischen Viertels in Lwiw, das kulturelle und politische Zentrum des Gemeindelebens. Architektonisch gesehen weist das Gebäude, je nach„Die armenische Kathedrale“ weiterlesen

Die St.-Andreas-Kirche

Die Kirche des Hl. Andreas wurde Anfang des 17. Jahrhunderts (den ersten Gottesdienst feierte man hier 1614) unter der Leitung der italienischen und polnischen Baumeister Pawlo Rymljanyn (Paolo Dominici Romanus) und Andrzej Bremer gebaut. Dem ersten verdankt die Kirche ihre feinen Züge der italienischen Renaissance. Die im Inneren prächtig geschmückte Kirche war Teil des Bernhardiner-Klosters.„Die St.-Andreas-Kirche“ weiterlesen

Das Hohe Schloss

Das Hohe Schloss ist der Name der Festung, die auf dem Schlossberg der Stadt Lwiw im 13. Jahrhundert unter dem Fürsten Lew Danylowytsch, dem Sohn des bedeutendsten Fürsten von Galizien-Wolhynien Danylo Halyckyj, erbaut wurde und als „Keimzelle“ der Stadt Lwiw gilt. Damals war die Festung hölzern. Um das Jahr 1350 ließ der polnische König Kasimir„Das Hohe Schloss“ weiterlesen

Das Schottische Kaffeehaus

Jurij Wynnytschuk. Todestango Jurij Wynnytschuk. Todestango Professor Stefan Banach, den berühmten Mathematiker, ansprechen, egal, dass sie mit Mathematik so viel zu tun hatte, wie Zitronenfalter mit Zitronen. Sie war nicht zu halten, wenn sie am Tisch, wo jeden Tag die Universitätsprofessoren saßen und mathematische Aufgaben zu lösen versuchten, vorbeikam und rief: „Steff, ach du Windbeutel!„Das Schottische Kaffeehaus“ weiterlesen

Das Café „Akademitschne“

Das Café „Akademitschne“ liegt am Schewtschenko-Boulevard. Es wurde 1911 gebaut. Früher hieß es Café „Roma“ und war eines der Lieblingslokale von Iwan Franko und anderen Literaten. Auch heute genießt es eine große Beliebtheit unter Lwiwern und Gästen der Stadt, vor allem dank seiner gemütlichen Atmosphäre. Jan Paul Hinrichs. Lemberg-Lwów-Lwiw. Eine fatale Stadt Jurij Wynnytschuk. Lwiwer„Das Café „Akademitschne““ weiterlesen

Klepariw

Klepariw, ein kleines Dorf, das bald zum Vorort Lwiws werden sollte, verdankt seinen Namen einem deutschstämmigen Bürger mit dem Nachnamen Klöpper. Er hat hier seinen Hof aufgebaut – den Klöpperhof. Die Bezeichnung „Klöpperhof“ verwandelte sich in die heutige Form „Klepariw“. Jurij Wynnytschuk. Die versunkene Kirche Jurij Wynnytschuk. Die versunkene Kirche Es stand einmal in Klepariw„Klepariw“ weiterlesen

Kulparkiw

Dieser Teil der Stadt war früher ein Dorf, das später Lwiw angeschlossen wurde. Der Besitzer dieses Territoriums war der Kleinbürger Paul Goldberhof. Da sich in der Kulparkiwska-Straße seit dem 19. Jahrhundert eine psychiatrische Klinik befindet, wird Kulparkiw von den Lwiwern häufig mit dieser Klinik assoziiert. Man sagt oft: „Geh nach Kulparkiw!“, was bedeutet: „Du bist„Kulparkiw“ weiterlesen